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BEG: Mehr Geld für mehr Effizienz

Bis 2050 soll der Primärenergieverbrauch in Gebäuden gegenüber 2008 zu 50% sinken: 2020 wurde das Etappenziel von 20% knapp verfehlt. Auch deswegen hat der Bund die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG) beschlossen, die bei Erreichen höherer Effizienzstufen in Gebäuden mehr Geld für Neubau, Sanierung und energetische Einzelmaßnahmen ausschüttet.

BAFA und KfW setzen BEG um

Die BEG bietet verschiedene Förderprodukte in den Bereichen Einzelmaßnahmen (BEG EM), Neubau von und Vollsanierung zu Effizienzhäusern im Wohn- und Nichtwohnbereich (BEG WG und NWG). Die BEG EM ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die BEG WG/NWG bei der Kreditanstat für Wiederaufbau (KfW) verortet. Bisherige Förderprogramme werden in der BEG zusammengefasst.

BEG für Neubau, Vollsanierung, energetische Einzelmaßnahmen

Neubauförderung:

  • Alternativ zu Darlehen und Tilgungszuschuss auch vollständige Zuschussförderung möglich
  • Das Prinzip: Mehr Förderung für hohe Effizienzhausstufen und den Einsatz eneuerbarer Energien
  • Wärmepumpen werden nicht mehr gezielt als Einzelmaßnahmen, sondern als Teil des Effizienz-Gesamtkonzepts gefördert.
  • Beispiel Wärmepumpe versus Gasheizung: Die Förderhöhe richtet sich prozentual nach der erfüllten Effizienzhausstufe. So werden 17,5% von maximal 150.000 Euro (förderfähige Kosten pro Wohneinheit) für ein neues EFH-55 mit Energie-Effizienz- und Nachhaltigkeitsklasse, inklusive Wärmepumpe, erstattet. Durch die Wärmepumpe liegt die Förderung bei 26.250 Euro. Das gleiche Haus mit Gasheizung erhält nur 18.000 Euro oder 15% von maximal 120.000 Euro Förderung.
  • Die Vollsanierung eines Gebäudes mit BEG WG/NWG kann mit Förderung durch die BEG EM kumuliert werden.

Sanierungsförderung:

  • Die Heizungsmodernisierung mit Wärmepumpen von EQtherm® erhält, wie bisher, einen Zuschuss von 35%. EQ Lösungen zur Heizungsoptimierung werden auch als Einzelmaßnahmen gefördert.

Weitere Förderangebote: 

  • Für Systeme zur Steigerung des EE-Anteils im Wärme-/Kältesystem, wie Photovoltaikanlagen: Ideal mit EQ AIR/SOL Wärmepumpen, die PV-Strom nutzen können
  • Für digitales Verbrauchsmanagement: EQtherm® bietet E-SMART zur optimal effizienten PV-Stromnutzung im ganzen Gebäude.
  • Akkreditierte Energie-Effizienz-Experten für Effizienzhäuser müssen das Bau- und Sanierungsprojekt vom Förderantrag an begleiten. Der Bund übernimmt 50% der Kosten. Einzelmaßnahmen dürfen auch vom Fachunternehmer betreut werden.

BEG-geförderte Sanierung mit EQtherm®

Bestandsgebäude energetisch für die Zukunft aufstellen
EQtherm® bietet darauf spezialisierte, ineinander greifende Systeme und förderfähige Lösungen für Einzelmaßnahmen an:

  • EQ Flächenheiz- und Kühlsysteme, sowie Einzellösungen zur Heizungsoptimierung
  • EQ AIR Luft/Wasser- und EQ SOL Sole/Wasser-Wärmepumpen
  • EQ Energiespeicher 
  • E-SMART PV-Strommanagement bei Einsatz einer PV-Anlage anderer Anbieter

Dabei können die Energiequellen Luft und Erdreich die ganzjährig ausreichende Versorgung der Niedrigtemperatur-Flächenheiz- und Kühlsysteme gewährleisten (Vorlauf: ca. 35°C). Auch die Warmwasserbereitung wird sichergestellt. Bedarfsgerechte EQ Energiespeicher unterstützen das Versorgungskonzept. Und sogar Autarkie ist möglich, wenn eine Photovoltaikanlage mit E-SMART integriert wird. E-SMART versorgt dann die Wärmepumpe und andere Stromabnehmer im Gebäude. 

Zertifizierte EQ Technik mit Beratung/Planung
EQ AIR und EQ SOL Wärmepumpen führen das EHPA-Gütesiegel, werden in der BAFA-Positivliste geführt und sicher gefördert. Fördersicherheit geben auch die Experten von EQtherm®, die Fachunternehmer bei der Planung energieeffizienter EQ Heiz- und Kühlanlagen mit Wärmepumpen für Wohn- und Nichtwohngebäude unterstützen und zur staatlichen Refinanzierung beraten.

Auch Steuerabzug möglich bis 31.12.2029!

Der mögliche steuerliche Abzug der Kosten für energetische Sanierungen oder Heizungsoptimierungen gilt alternativ zu den BEG-/KfW-Kredit- und Zuschussprogrammen seit 1. Januar 2020 und endet 2029. In dieser Zeit können pro Jahr 20% der förderfähigen Kosten, maximal aber 40.000 Euro pro Objekt, von der Steuer abgezogen werden.

Die Optimierung bestehender Heizungsanlagen kann geltend gemacht werden, wenn diese älter als zwei Jahre sind und die Einzelmaßnahmen auch von der KfW als förderfähig eingestuft werden (bspw. Einbau eines EQ Flächenheiz- und Kühlsystems).

EQtherm 1020395 Q
 
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